traces beyond the west

Photocredits: Hadas Tapouchi, Alisa Sizykh, Alungoo Xatan

Sa., 25. Okt. 2025

12:00 – 20:00 Uhr

So., 26. Okt. 2025

12:00 – 18:00 Uhr

○ Kunst

Die Gruppenausstellung traces beyond the west versammelt künstlerische Positionen, die rechte Gewalt, (neo-)kolonialer Ausbeutung und globale Katastrophen künstlerisch verhandeln. Sie machen deutlich: Geschichte ist nicht vorbei – sie wirkt als Abdruck, Echo, Störgeräusch im Heute. Vom Echo postsowjetischer Umbrüche im Donbas über die künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer bis hin zu Archiven, Denkmälern und jenen Momenten, in denen Gewalt in die Normalität eindringt, legen die Arbeiten verdrängte Erinnerungen frei. traces beyond the west stellt ästhetische Ansätze von Künstler*innen in der Spannbreite dar, wie mit Katastrophen umzugehen ist, die aus einer Vergangenheit westlicher Machtverhältnisse hervorgegangen sind. In Arbeiten, Installationen und Interventionen entstehen Gesten des Aufdeckens und Widerstehens, die dem kollektiven Vergessen etwas entgegensetzen – und neue Räume für Erinnerung und Zukunft öffnen.

Mit Beiträgen von Serafima Bresler, Ki Bui, Hadas Tapouchi, Ali Rıza Ceylan, Rebecca Pokua Korang, Mala Reinhardt & Patrick Lohse, Alisa Sizykh, Alungoo Xatan

Die Austellung ist noch nach dem Festival bis zum 2. November zu besuchen. Öffnungszeiten:
28.-31. Oktober, 16.00-19.30 Uhr
1./2. November, 12.00-18.00 Uhr

Content Note:
Geschichte von Zwangsarbeitslagern während des Zweiten Weltkriegs, Krieg, Unterdrückung, historische Gewalt, Normalisierung, Bilder von Militärbasen, Stroboskoplichter, Rassismus, Tod, rassifizierte Gewalt, Gewalt, Mord, terroristische Handlungen, Antisemitismus, antisemitische Gewalt (nicht visuell)

In Kooperation mit Dagesh - Jüdische Kunst im Kontext

Künstler:innen / Sprecher:innen

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