Sa., 25. Okt. 2025
14:30 – 17:00 Uhr
○ Kunst
Wir laden zu geführten Kunstspaziergängen ein, um gemeinsam Ausstellungen und Installationen unserer fluctoplasma-Spielorte zu entdecken und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.
Diese Tour führt zu künstlerischen Positionen, die globale Machtverhältnisse, Erinnerung und Zukunft verhandeln. In der Gruppenausstellung traces beyond the west begegnen uns Arbeiten zu rechter Gewalt, (neo-)kolonialer Ausbeutung und verdrängten Geschichten, ergänzt durch die utopische Agentur der Träume, die das System der Ausländerbehörde poetisch-demontierend neu denkt. An der zweiten Station zeigen afghanische Cartoon-Künstlerinnen ihre Perspektiven auf Freiheit, Frauenrechte und gesellschaftlichen Wandel – kraftvoll, humorvoll und politisch. Zum Abschluss eröffnet Nicholas Mboya in Utopia – Dystopia mit Installationen, Malereien und Porträts einen Blick auf Migration, Diaspora-Erfahrungen und bürokratische Einschreibungen in Körper und Identität. So entsteht ein Parcours, der Kunst als Raum des Widerstands, der Erinnerung und der Möglichkeitsentwürfe erfahrbar macht.
Treffpunkt ist das Westwerk in Admiralitätsstraße 74. Zwischen den Orten sind wir zu Fuß oder mit dem Öffentlichen Nahverkehr unterwegs (Transferzeiten 5 - 20 min). Bitte melde dich hier für den Spaziergang an.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit an dem Talk "Dekoloniale Praxis in der Kunst" (Decolonize–art–perspective) mit Nicholas Odhiambo Mboya und Suy Lan Hopmann im Kunsthaus teilzunehmen.
Künstler:innen / Sprecher:innen