Sa., 25. Okt. 2025
17:00 – 18:30 Uhr
○ Diskurs
○ Kunst
Wie kann Kunst dekoloniale Perspektiven sichtbar machen und Strukturen nachhaltig verändern? Wie können und müssen sich Institutionen mit globalen kolonialen Verstrickungen beschäftigen? In diesem Gespräch begegnen sich Nicholas Odhiambo Mboya und Suy Lan Hopmann. Gemeinsam reflektieren sie, wie künstlerische Strategien zur Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte beitragen, welchen Ausdruck koloniale und dekolonisierende Erfahrungen in ästhetischen, wie strukturellen Arbeitsansätzen finden können – und wie Institutionen lernen können, dekoloniale Praxis nicht nur aufzunehmen, sondern aktiv zu verankern.
Vom 27.9.–16.11.2025 zeigt das Kunsthaus Hamburg Arbeiten von Nicholas Odhiambo Mboya, der bereits 2021 Künstler des fluctoplasma Festivals war, in seiner ersten institutionellen Einzelausstellung, die wir als Anlass nehmen gemeinsam über tilting structures von Kunsträumen im Rahmen der gleichnamigen Konferenz zu diskutieren. Suy Lan Hopmann steht uns dabei als ausgewiesene Expertin für institutionelle Dekolonisierungsprozesse als Gesprächspartnerin zur Seite.
Die Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich.
Künstler:innen / Sprecher:innen
Sprachen
Englisch